Anstehende Termine

Montag, 01.10.18 19:30
Günther Knies
Fastnachtsausschusssitzung
Mittwoch, 03.10.18 05:30

Konzertreise Niederlande
Donnerstag, 04.10.18 05:30

Konzertreise Niederlande
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Die SVM-Schimmel-Fastnacht zu einem echten Markenzeichen im Ostkreis gemacht

 SängervereinigungMainflingen setzte mit zwei vollbesetzten Sitzungen qualitative Ausrufezeichen

Wieder einmal hat die Sängervereinigung 1887 Mainflingen (SVM) mit ihren beiden vollbesetzten fünfstündigen Schimmel-Fastnachtsgala-Shows der Superlative ein höchst attraktives Programm , wie aus einem Guß, geboten. Wieder einmal hat sie auch die SVM-Schimmelfastnacht zu einem Markenzeichen organisierter Saal-Narretei mit Niveau im Ostkreis noch ein Stück weiter ausgebaut. Und diesmal gelang ihr erstmals deutlich sichtbar eine Art Generationswechsel im Publikum: Menschen aller Altersklassen feierten gemeinsam im Publikum die „goldische immer junge und neue Fastnacht“ der SVM-Schimmel. Erstmalige Besucher von Mainhausen, wie von weit außerhalb aus dem Spessart oder entfernten Teilen des Rhein-Main-Gebietes rieben sich über das Dargebotene verwundert und verzückt zugleich, Augen und Ohren, lobten die Moderne der Musik, der Choreografien und des Wortwitzes in den Reden.

Die erste Überraschung ergab sich bereits beim Einzug des Elferrates mit der Garde der Crazy-Schimmel-Dancers. Der wieder souverän moderierende Sitzungspräsident, Frank Heinzmann, erschien nicht nur mit seinen Elferherren in neuem Outfit mit rot-weißen Oberhemden. Er nahm auch auf einem gänzlich neu erbauten Elferratsaufbau der SVM mit seinem Gremium auf der Bühne Platz. Diese diffizil gelungenen Bauarbeiten hatte SVM-Vorsitzender, Gunter Knecht, als Chefsache wochenlang geleitet und mit sichtbar großem Erfolg ausgeführt. Und der gut gelaunte Sitzungspräsident ging programmtechnisch „ohne Abtasten“ in die Vollen. Die tänzerische Nachwuchsformation der SVM, youngstars unter Leitung von Natalie Mäder und Anja Feldner verbreitete mit „Der Berg ruft“ sofort musikalisch-choreografische Superstimmung im Publikum, musste wie alle Tanz- und Gesangsgruppen an beiden Abenden, Zugabewünsche erfüllen. Das mit Spannung erfüllte Geheimnis des neuen Mainflinger Dreigestirns wurde im nächsten Programmpunkt gelüftet. Unter den Klängen der Mainflinger Kapelle der Freiwilligen Feuerwehr (Leitung Maximilian Schaffer) zog das neue, vom Verein „FdMD“ berufene Dreigestirn auf die Bühne ein und wurde später auf einer neuen Dreigestirnloge im Saal inthronisiert. Sitzungspräsident Frank Heinzmann stellte vor: Prinz Michael I. (Stirnweiß); Ihre Lieblichkeit die Seejungfrau Klaus I. (Herr, genannt „Mäusepitt“) sowie den Schimmel Markus I. (Frey). Die drei begrüßten mit freudig sich einstimmenden Worten ihr Publikum und hatten die Freude und Loyalität ihrer Untertanen sofort auf ihrer Seite, wurden mit viel Beifall bedacht.

Ein modernes Märchen von „Radkäppchen und dem bösen Golf“ erzählte der Junge Chor der SVM Coloured Voices in bunten Kostümkonstruktionen, absolut mitreißenden Gesangsbeiträgen und grandiosen wortspielerischen Dialogen, wo sich - bisweilen zweideutig - alles um Automarken drehte: „Wohin Fiat Dich der Weg?“ Stefan Weih alias Borgward von Calibra, genannt der „Rote Corsa“, hatte als Vollblutfastnachter mit seiner Leitung von Coloured Voices alles im Griff. Den Gardetanz der renommierten SVM-Damen-Formation Crazy-Schimmel-Dancers leitete Kerstin Gast. Kein Tanz ohne Zugabe für diese anmutigen Augenweiden! Als singender und persiflierender Nachtwächter kam einmal mehr Stefan Stegmann auf die Bühne, schoss zunächst eine eindrucksvolle „Breitseite“ auf den neuen US-Präsidenten Donald Trump und den amerikanischen Wahlkampf ab. Mit mahnendem, erhobenen Zeigefinger, legte er dann diesen in die großen Mainhäuser Wunden, die punktgenau zum 40-jährigen Jubiläum des künstlichen Kontrukts „Mainhausen“ auftreten. Müllgebührenerhöhung, Poststellenschließung in Mainflingen und beschlossen teuere baldige Schließung des Rathauses in Mainflingen. Außerdem Verbesserung des Buslinienangebotes für Zellhausen zu Ungunsten des sich verschlechternden Mainflinger ÖPNV-Angebotes. Damit hatte Stegmann die so arg geschundene „Moaflinger Seele“ auf seiner Seite, wurde mit viel Applaus bedacht und gefeiert.

Bei einer gesanglichen, zehnminütigen Stimmungsrunde, trat Denise Oftring, unter anderem in die Fußstapfen von Margit Sponheimer („Gell, Du hast mich gelle gern“) , die ihr, als sie den Saal begeisternd von den Sitzen riss, gar nicht zu groß erschienen. Bei einem „Sketch mit G“, nach einem Original von Heinz Erhardt brillierten schauspielerisch-komödiantisch wie äußerst humorvoll im Wortwitz, Lissy Wingender, Hans-Jürgen Bass und Harald Wiegand. Alle Worte des Dialogs begannen mit Buchstabe G.

Nach einer stärkenden Pause ging es Schlag auf Schlag weiter. In einer Badewanne wurde Denise Oftring als Seejungfrau von Elferratsmitgliedern auf die Bühne getragen, um in einem Zwiegespräch mit Dilara Wissler sich aussichtsreichsreich um einen Sitz im Dreigestirn 2018 zu bewerben. Die beiden hatten Applaus und viele Lacher für ihre originelle Präsentation auf ihrer Seite. Als konkurrierende Müllmänner in den Bezirken Mainhausens rockten die Mainfinken der SVM unter Leitung von Werner Utmelleki die Bühne, zeigten, dass ohne „Fleischworscht“ zum Frühstück nichts ging und legten schließlich zu modernster Musik einen Mülltonnen-Tanz erster Sahne auf die Bretter. Von Gesang und Show her einer ihrer besten Auftritte der letzten Jahre. Viel zu „verzähle“ hatte „Schambes“ alias Christoph Gast, der seinen scheinbar banalen Samstagsnachmittagseinkauf im Netto, zu einem zwerchfellerschütternden Ereignis grandios aufwertete. Bei seiner unnachahmlichen Manier blieb im Publikum kein Auge trocken.

In See stachen die Moafährladies mit einem Kreuzfahrtschiff unter Leitung von Werner Utmelleki und welcher männliche Gast im Publikum hätte da nicht gerne Urlaubsbekanntschaft gespielt? Gesanglich wie darstellerisch eine perfekte Show, die zudem authentisch die mögliche Situation auf einem solchen Luxusliner widerspiegelte. Kostüme, Requisiten, Mimik und Gestik passten toll zu den Titeln. Wer, wenn nicht Winfried und Robert Steil, hätten in einem bisher einmaligen Gesangs- und Show-Duo-Auftritt „Fährmann-Nostalgie“ auf die Mainflinger Bühne zaubern können, wie sie selbst auswärtigen Besuchern-Gänsehaut-Schauer über den Rücken jagte? Robert Steil verkörperte anforderungsgerecht den „Vertreter“ aus dem anderen Ortsteil. Die spürbaren Gene ihrer Väter konnten trotz der überaus humorvoll-musikalischen Präsentation, jungen Freunden des Maines, der hiesigen Heimat, wie auch manchem hart gesottenem alten Schiffer, Tränen der Rührung über die Wangen kullern lassen. Ein ganz starker Auftritt.

Der Showtanz „It’s magic“ der Crazy-Schimmel-Dancers (CSD) setzte noch einmal choreographisch mega-magische Maßstäbe, und musste Zugabewünsche erfüllen, wie alle Gruppenauftritte des Abends. Die choreografische Leitung der CSD haben Natalie Mäder und Anja Feldner, bei denen auch die organisatorischen Fäden der Sitzungsleitung für die rund 130 Aktiven und Helfer zusammen laufen. In diese ist auch Günther Knies als Abteilungsleiter Karneval der SVM mit eingebunden . Günther Knies wurde in der Sitzungspremiere der SVM eine besondere überregionale Ehrung durch Manfred Kreis von der Interessengemeinschaft mittelrheinischer Karneval zuteil , für seine 50 überaus aktiven Jahre. Näheres hierzu demnächst an dieser Stelle. Mit dem Finale und dem“ Maoflinger Lied“ von Dieter Adam, gesungen von allen Mitwirkenden, sowie dem Titel „Mama Lu“, ging man zum Saalauszug und Weiterfeiern in die Sängerbar über. Dies waren Auftaktveranstaltungen, die mit einem durchgehenden, überschäumenden Stimmungshoch wahrhaft einen würdigen Einstieg in das Jubiläumsjahr zum 130-jährigen Bestehen der SVM, des ältesten Ortsvereins von Mainhausen gebildet haben.

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