MainfinkenDie „Mainfinken“ wurden im Jahre 1961 als Nachfolger der vier „Fidelios“ als reiner Fastnachts-Chor gegründet und wurden daher intern in Sängerkreisen lange auch als „Quartett“ bezeichnet, obwohl der Gruppe von Anfang an über ein Dutzend Sänger des Männerchores angehörten.  
 
Der Chor ist in wechselnder Besetzung seit über 50 Jahren ein fester Bestandteil der SVM-Fremdensitzungen. Durch ihren Ideenreichtum und dem gesanglichen und humoristischen Potenzial konnten sie das Publikum immer wieder begeistern.
 
Die musikalischen Leiter waren: Manfred Küchler (1961-67), Walter Stadler (1968-73), Josef Wissler (1974-75), Fred Laber (1976-91). Auch Robert Herr sprang schon mal ein, wenn Not am Mann war. Seit 1992 steht das Ensemble unter der Leitung des SVM-Dirigenten Werner Utmelleki.
 
Die Mainfinken konnten sich vor allem unter der Leitung von Fred Laber regen Zuspruchs erfreuen, denn in dieser Zeit wurde die Gruppe immer wieder durch junge Sänger des Männerchores verstärkt. Herbert Kuhn war in diesen Jahren für die Themen und Inhalte der Fastnachtsauftritte verantwortlich. Gerne erinnert man sich an Höhepunkte wie die „Wolgaschiffer“, „Wetten Dass“ oder „Aktuelles Sportstudio“.
 
MainfinkenEinen Umbruch gab es Mitte der 90er Jahre. Nachdem einige Sänger bei den Mainfinken aufhörten, konnten verschiedene ehemalige jüngere Aktive neu hinzugewonnen werden. Es entwickelte sich ein homogenes Ensemble, deren Mitglieder in etwa einer Altersgruppe angehörten. Dirigent Werner Utmelleki entfachte eine neue Begeisterung und baute das stimmliche Niveau weiter aus.
 
Der Umbruch bzw. Neustart Mitte der 90er Jahre vollzog sich auch dadurch, dass sich die Mainfinken ab 1996 dazu entschlossen, als Kleiner Männerchor der SVM ganzjährig zu proben und ein eigenes modernes Repertoire einzustudieren.
 
Die erste Teilnahme an einem Chorwettbewerb bescherte dem Chor im Juni 1998 einen beachtlichen 2. Platz in Pfaffenwiesbach/Taunus. Im Juni 2005  errangen die Mainfinken  den ersten Platz bei einem Volksliederwettstreit in Groß-Zimmern mit der Tagesbestleistung aller 8 Chöre der Klasse M5.
 
Ein besonderer Auftritt war darüber hinaus die Mitwirkung bei der Diakonweihe ihres ehemaligen Sängers Thomas Unkelbach im Mainzer Dom am Pfingstsamstag 2001. In dieser Zeit zählten die Mainfinken 16 Aktive.
 
MainfinkenIn den letzten Jahren kam es immer wieder zu einigen Änderungen in der Besetzung, sodass im Jubliläumsjahr dem Chor inzwischen noch 11 Sänger angehören (auf dem Gruppenfoto fehlt Mario Sacco).  
 
Das gesangliche Niveau konnte aber trotz allem gehalten, wenn nicht sogar verbessert werden.
 
Nicht zu vergessen sind die gemeinsamen Chorprojekte mit den Moafährladies, die vor 11 Jahren ihren Anfang nahmen und sofort erkennen ließen, welch tollen Chorklang das Singen als gemischte Formation erzeugt.