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Mainflingen e.V. Mitglied des Hessischen Sängerbundes im DCV Inhaber der Zelterplakette, der Silbernen Ehrenplakette des Landes Hessen und des Kulturpreises der Gemeinde Mainhausen Sängervereinigung 1887 Mainflingen e.V. 63533 Mainhausen
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Die Sängervereinigung bestimmte ihr zweites Mainflinger DreigestirnZweifach fünfstündiges Sitzungsprogramm der Höhepunkte bildete den würdigen RahmenMainflingen - Auch die östlichste Sitzungsfastnachtshochburg im Ostkreis, das Schimmelland, hat nun seine neuen närrischen Regenten: Wenn der Vorsitzende der zweifach sitzungsgebenden Sängervereinigung 1887 Mainflingen (SVM), Gunter Knecht, mittels originell umgesetzter Büttenvortragsidee zum „König von Mainflingen“ inthronisiert wird, und der Vorsitzende des Brudervereins, Joachim Bergmann, von den SVM-Suchern immerhin zum Prinzen des regierenden neuen Dreigestirns gekürt wird, dann hat die fünfte närrische Jahreszeit im Schimmelland wieder einmal vereinsübergreifend für Furore im positivsten Sinne mit tollen Überraschungseffekten gesorgt. Das zweite Dreigestirn nach 2010 wurde neben dem Prinzen durch die Seejungfrau Michael(a) I. (Kißner) und den Schimmel Volker I. (Müller) komplettiert. Auch letztere nehmen aktiv auf verschiedenen Ebenen am Vereinsleben im Ostkreis teil, wobei es sich beim Schimmel mit Familie darüber hinaus sogar um ein SVM-Eigengewächs handelt. Die Kapelle der Freiwilligen Feuerwehr Mainflingen unter Leitung von Ulrich Lindenfeld hatte den Dreigestirn-Einzug musikalisch begleitet, ansonsten war Werner Utmelleki der musikalische Chef, der das mitreißende Fünf-Stunden-Programm begleitete. Zunächst hatte die Reihe von ausnahmslos niveauvollen Programmpunkten mit dem Einzug des Elferrates um den souveränen Sitzungspräsidenten Harald Wiegand begonnen, der flankiert wurde vom SVM-Ballett „Crazy-Schimmel-Dancers“ unter Leitung ihrer Choreographie-Chefinnen Anja Feldner und Claudia Knecht. Als „Frauenfußball-WM-Garde“ in bunten Trikots und mit Flaggen trat diese Super-Gruppe an den Abenden ein weiteres Mal als Highlight in Erscheinung und toppte dies nochmals durch einen kontrastreichen Auftritt gegen Ende des Programms als wilde Steinzeit-Girls in tollen Fellkostümen. Da war eine Zugabe schon obligatorisch. Eindrucksvoll und schaurig-süß hatte sich unter Leitung von Elena Kaschube, Dagmar Müller, Beate Sommer und Rita Thrin der Kinderchor der SVM als „Vampire der Nacht“ großartig fantasievoll präsentiert. Tänzerisch wurde der Show-Gesang von einer TSG-Kindertanzgruppe (Leitung Nathalie Grimm) ergänzt. Büttenoriginal und SVM-Karneval-Organisationschef Günther Knies schaffte es bei seinem närrischen Protokoll als „Pierrot“ mit „einem lachenden und einem weinenden Auge“ sich seine ganze humoristische Erfahrung zu Nutze zu machen. Er glossierte insbesondere lokale Begebenheiten, vom nicht vorhandenen Gemeindehaushalt bis zur „Himmelsleiter“ am Main, zum Vergnügen seines Publikums. Ein karnevalistischer Geniestreich gelang einmal mehr auch Stefan Weih mit dem gemischten SVM-Chor „Coloured Voices“ : Die tolle Show- und Gesangsnummer „Herr der Bembel“ in Abwandlung von „Herr der Ringe“ bestach zusätzlich durch Maske und Kostüme, Stefan Weih selbst als Bösewicht „Gollum“. Christoph Gast schoss als „Bundeswehr-Rekrut“ in der SVM- Bütt seine Lachsalven ab, ebenso wie im zweiten Teil dann Stefan Stegmann, der als „eingebildeter Kranker“ zwerchfellerschütternd seine Befunde schilderte. Die „Mainfinken“ als „11 Sieben Zwerge unter Leitung von Werner Utmelleki wollten als Tiefbautrupp vom Mainflinger Wald aus kurzerhand den Bahnhof „Zellhausen 21“ unter die Erde legen. Gesang und Show bildeten dabei wieder eine imponierend durchdachte Einheit zur Freude der Gäste. Nach der Pause machte die SVM-Kinderchor-Abteilung „Drahtseil-Takt“ dem Publikum „Beine“, heizte mit dem Livegesang modernster fetziger Stimmungslieder unter Leitung von Elena Kaschube und dem Betreuungsteam, den dankbaren Saalgästen kräftig ein. Unter Leitung von Kerstin Gast und Maria Knecht legte das TSG-Fußballerballett einen urigen „Schottentanz“ auf die Bretter, welcher die aufgeheizte Saalstimmung weiter dem Siedepunkt annäherte und naturgemäß eine Zugabe zur Folge hatte. Bevor der Auszug und der Finalegesang aller Aktiven mit einer Polonaise in die Sängerbar bei beiden sehr gut besuchten Veranstaltungen eine Nacht des närrischen Feierns einleitete, gilt es aber drei noch unerwähnte besondere Programmpunkte unbedingt zu würdigen: Zunächst den „Hühnerstall“ der Moa-Fähr-Ladies unter Leitung von Werner Utmelleki, deren „Gegackere“ letztlich den „Hahn“ Stefan Stegmann auf den Plan rief. Eine gesanglich wie inhaltlich überzeugende Shownummer mit viel Liebe zum Detail. Außerdem den Auftritt von Robert Steil, der dieses Mal als „Schwieriger Patient“ mit seinem bekannt trockenen Humor, hohe komödiantisch-entertainerische Qualitäten bewies. Und schließlich die „Moastromer“ in der Besetzung Manfred Kratz, Günther Knies, Robert Steil, Gunter Knecht und Daniel Mäder. Mit ihrer Event-Agentur „Uff de letzte Drücker“ erfüllten sie nicht nur die Ansprüche musikalischer Stimmungserzeugung und Wandlungsfähigkeit im Rollenspiel. Ob als Fischer, Pinguin, Eisbär, Ärzte oder in anderen Kostümen: Mit einem schlüssigen Showkonzept unterhielten sie ebenso grandios Stamm- wie Neupublikum, so dass sie wie das gesamte Fünf-Stunden-Programm nicht nur den Saal Kopfstehen ließen und mitrissen. Sie machten das Publikum hungrig und gespannt auf mehr in der nächsten Kampagne. Die SVM bedankt sich bei allen Aktiven, Gästen, Helfern und Unterstützern sehr herzlich!!! |
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